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Mit Hunden auf großer Fahrt

Dänemark mit Praktikantin und zwei Hunden

Den ganzen Tag über hier wie in Aalborg: viele Menschen die es nicht sein lassen können, wenn sie einen kleinen Welpen sehen und ihn – ohne zu fragen – einfach anfassen und ihn an den schmutzigen Fingern knabbern lassen.

Es ist mühsam, jeder Person dann neu zu erklären, dass das nicht gewünscht ist, denn schließlich soll die Papierhaut eines Seniors noch heil bleiben etc.

Für einen Therapiehund heißt knabbern am Menschen: Es ist verboten! Er darf lecken als Ausdruck der Liebesbezeugung. Aber wenn die Menschen ihre ungewaschenen Hände ihm hinhalten, dann darf der Welpe das nicht, denn schließlich hat jede Türklinke die die Menschen angefaßt haben, mehr Keime, als auf dem ganzen Hundefell zu finden sind.

Abends war ein Gewitter, wo sich beide Hunde wie normal verhielten. Schließlich hat Wime dies bereits als ganz junger Welpe von 6 Wochen bestens durchgestanden und damals gelernt, dass man davor keine Angst zu haben braucht.

Nachts gab es eine Besonderheit in Fruerlund. Erst im Bad und dann im Zimmer der Praktikantin bewegte sich langsam, aber sicher eine schwarze Schnecke über den Fußboden. Erst durch das intensive Schnuppern von Wime wurde Frau Dabringhaus wach und darauf aufmerksam. Sie versuchte das verirrte Tier wieder an die frische Luft zu setzen – nicht ohne ein gewissen
Gefühl von Ekel.

21.8.
Einen Tag im eigenen (Trainings-)Wohnort an der Ostsee: Öster Hurup. Zunächst war der Hafen angesagt mit seinen vielen verschiedenen Gerüchen, den schaukelnden Booten, der leichten Seebriese und den vielen ungewohnten Eindrücken.

Hafen

Im Fischrestaurant durften wir 1 Std. und 20 Min. auf unser Essen warten.

Das war eine gewaltige Herausforderung für die Hunde, so lange still zu liegen und brav zu sein. Anschließend stand Toben am Strand und im Wasser auf unserem Programm.

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Eine harte Herausforderung für die Vierbeiner so lange ruhig zu bleiben...

Dadurch ergab sich ein weiteres Föhntraining. Übrigens: Algen schmecken gut und Fischlaich ist ein feines Spielzeug, welches man auch hervorragend fressen kann (Jod, Salz, Ballaststoffe). „Voraus“, „Platz“ und „Fuß“-Training und das Bürsten gehörten heute besonders zum Training dazu.

22.8.
Einpacken! Und weiter ging es nach Nr. Lyngvig Camping an der dänischen Nordsee in unmittelbarer Nähe eines großen Leuchtturms von Hvide Sande. Auf diesem Campingplatz hat jeder freie Auswahl des Geländes, soviel er will und wo er will.

Dazu waren die sanitären Anlagen super sauber und die deutsche Leitung erleichtert die Kommunikation erheblich.

Der breite Quarzsandstrand ist eine Wohltat für Mensch und Tier. Bis man dahin allerdings kommt, muß man über eine Düne kraxeln, was im weichen Sand recht beschwerlich ist, zumal wenn man den Welpen zusätzlich auf dem Arm tragen muß.

Tragen

 

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Der Schafweidezaun, ein bewährtes Utensil..

Hier liebten uns die Mücken über alles und erzeugten so manchen scheußlichen Stich. Eine echte Plage, denn diese Mücken schienen etwas Besonderes zu sein. Schließlich waren die Quaddel extrem groß, juckten ungemein und hinterließen nicht selten einen entzündlichen Herd.

Fast jeder auf dem Campingplatz hatte einen Hund. Was sich einerseits als Gesprächsstoff herausstellte, andererseits auch oft genug unfreiwilligen Besuch brachte. Wieder einmal bewährte sich der erneuter Einsatz des Schafweidezaunes zum Schutz vor anderen Hunden, aber auch zum Schutz für uns, damit unsere Hunde nicht aus lauter Neugier auf Erkundungstour gingen.

23.8.
Gegen 8 Uhr hieß es dann wieder: Einpacken und weiter fahren. Unser nächstes Ziel war Emmerslev, ein Restaurant auf der Nordseesteilküste. Ein wahrer Fundort von besonderen Steinen. Auf dem Sandstrand und auf dem mit Gras bewachsenen Deich haben sich unsere Hunde wieder nach allen Kräften ausgetobt.

Weiter ging es nach Töndern. Dort erwartete uns unverhofft eine Massenveranstaltung als Volksfest. Die Attraktion der „alten Apotheke“ – ein Haus vom Keller bis zum Dach voll mit Dekoartikeln - durfte natürlich nicht fallen gelassen werden. Die Rückfahrt dauerte noch fast 2 Stunden, ehe sich die Hunde in ihrem 500 m2 großem Zwinger ausruhen konnten.

Die Anstrengung des Intensivtrainings für die Hunde war sehr deutlich. So war an diesem Abend nur noch Fressen und Schlafen angesagt. Auch für uns Menschen war nun Erholung nötig. So sahen wir zu, dass wir schleunigst in den Bereich der Träume gerieten, um am nächsten Morgen mit neuer Kraft in die gewohnte Arbeit zu starten.

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::: Lesen Sie auch > Auf grosse Fahrt - Teil 2


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