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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!
Europaküstentour mit Hunden
Reisevorbereitungen
- Überlegungen, die das Reisen mit Hunden erleichtern
Der Reiseverlauf
Fazit
Überlegungen, die das Reisen mit Hunden erleichtern
Es waren nicht nur Fragen nach Lebensmittel, Bekleidungen, Reisekarten,
Ausweise, Gesundheitszeugnisse durch das Kreisveterinäramt etc. zu
klären, sondern vor allem, welche Hunde nehme ich mit? Danach würde
sich alles richten. Mitgekommen sind dann die trächtige Golden Retrieverin
Tove von der Stellerburg und die 10 Monate alte Colliehündin
Oney.
Nach diesen beiden Vierbeiner hat sich dann auch die Hundeapotheke und
das Fressen gerichtet. Allein das Hundefutter mußte unterschiedlich
eingepackt werden. Eine trächtige Hündin bekommt anderes Futter
als ein Hundeteenager. Kauartikel waren von größter Wichtigkeit.

Tove auf dem Campingplatz in Tarifa
So wurde der langen Fahrt oft die Langeweile genommen und die Hunde hatten
etwas zu tun. Verschiedene Leinen (Kurzleine für die Stadt und Langlaufleine
für die übrigen Landstriche bzw. fürs Wasser. In der Regel
darf man Hunde nicht frei herumlaufen lassen!) und Halsbänder. Im
Meerwasser sollte man keine rostenden Halsbänder oder Leinen gebrauchen.
Das wichtigste Utensil waren für mich die Hundekenndecken, welche
meine Hunde als Therapie- bzw. Behindertenbegleithunde auswiesen.

Wir durften trotzdem drauf! Camping Playa Arenillas (Cantabria) Spanien
Selbst in dem vermeintlich sehr hundefeindlichem Land Portugal hat man
uns deswegen zuvorkommend behandelt. Auch wenn die Menschen nicht lesen
konnten, was auf den Kenndecken stand, aber das Logo ist so eindeutig,
dass wir überall sofort akzeptiert worden sind! Es entstanden deswegen
nie irgendwelche Auseinandersetzungen oder negative Anfragen!
Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man die Hinterlassenschaften
seiner Hunde wegräumt. Deshalb mußten genügend Kunststofftüten
eingepackt werden. Mich erstaunte, dass auf einigen Campingplätzen
überall verstreut sowohl Rollenbehälter mit solchen Kottüten
aufgestellt waren, als auch entsprechende Abfallbehälter. Ein 4-Sterne-Campingplatz
hatte sogar an verschiedenen Stellen geflieste Hundeduschen installiert.
Eingepackt habe ich einen Schafweidezaun. Er war mir sehr oft eine Hilfe,
denn so brauchte ich die Hunde nicht an die Langlaufleine legen. Sie hatten
damit ein festes Areal, worin sie sich frei bewegen konnten. Oney konnte
dann auch ungehindert mit Tove toben ohne sich ständig mit den Leinen
zu verwickeln.

Lisabon, Campingplatz
Der Schafstellzaun bewährt sich.
Die Bunkerung mit 40L Frischwasser, war in den südlichen Ländern
mit besonderer Sorgfalt durchzuführen. Mit den 40 L kamen wir Drei
drei Tage hin, so dass ich jeweils am dritten Tag sehen mußte, einen
guten Campingplatz zu finden, der auch von z.B. dem ADAC oder dem DCC
als entsprechend gut in der Hygiene ausgewiesen worden war. Selbst auf
den so ausgewiesenen
Campingplätzen mußte man gezielt nach frischem Trinkwasser
fragen. Am sichersten war ich mit gekauften Wasserflaschen ohne Begasung.
Auf fast allen Plätzen im Ausland muß man den Nachweis erbringen,
dass man einen Internationalen Campingausweis besitzt. Hierzu ist die
Mitgliedschaft im z.B. ADAC oder dem Deutschen Camping-Club e.V. nötig,
die dann auf Bestellung die nötigen
Ausweise ausstellen.
::: Lesen Sie auch > Der
Reiseverlauf
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E-Mail : therapiehunde-deutschland@t-online.de
Homepage: http://www.therapiehunde-deutschland.de
(C) Barbara Puhl , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Autorin!
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