|
Startseite Welpen.de |
Gesamte Artikel | Alle Artikel von Jennifer
Overmeier
Welpenerziehung - Freche Welpen erziehen
Damit Ihr Hund nicht verlernt, wie er sich bei einer Begegnung
mit Artgenossen zu verhalten hat, ist es sehr zu empfehlen, bereits im
Welpenalter ständigen Kontakt mit Artgenossen zu gewährleisten.

In den meisten Hundeschulen werden deshalb Welpenspielstunden angeboten,
in denen schon die Kleinsten lernen, mit gleichaltrigen, aber auch mit
älteren Artgenossen auszukommen. Das heißt, dass sie dort lernen
wie man spielt, wie man sich unterordnet, wie man sich ein- oder überzuordnen
hat, aber auch wie man sich wehrt und seinen Biss zu kontrollieren hat.
Hunde, die in die Geschlechtsreife kommen, entwickeln gern den Drang,
ihre Stärke mit anderen Artgenossen zu messen.
Die so genannte Sozialisierungsphase ist bei Hunden im Normalfall zwischen
der 8. und 12. Woche. Auch in dieser Entwicklungsphase ist es angebracht,
eine Hundeschule zu besuchen, eventuell gibt es dort sogar ein spezielles
Angebot. So ersparen Sie sich und ihrem Hund für die gemeinsame Zukunft
unnötigen Ärger, der sich beim Zusammentreffen mit anderen ergeben
könnte.
Ein ständiger Kontakt mit Artgenossen ist auch im späteren
Alter vonnöten, denn sonst gerät das Sozialverhalten mit Artgenossen
wieder in Vergessenheit.
Solche Kontakte sollten Sie Ihrem Hund so oft es geht ermöglichen.
Meistens ergeben sich bei regelmäßigen Spaziergängen Möglichkeiten,
mit mehreren Hunden umzugehen.
Tipps für die ersten Spaziergänge
Bei einer Begegnung zwischen zwei Hunden, die einigermaßen normal
veranlagt sind, ist es die beste Lösung, sie laufen frei. Somit haben
sie die Möglichkeit sich zu beschnuppern und kennen zu lernen. Daraus
entwickelt sich dann entweder ein Spiel oder ein jeder geht seines Weges.
Es ist meist ungünstig, wenn bei Begegnungen ein Hund angeleint
ist und einer nicht. Leinen Sie ihren Hund an, wenn ihnen ein angeleinter
Hund entgegenkommt. Der Besitzer des anderen Hundes wird schon seine Gründe
haben, dass sein Hund an der Leine geführt wird.
Sollte sich eine Rauferei entwickeln, greifen Sie nie in das Kampfgeschehen
ein! Ansonsten könnte es passieren, dass Sie in dem ganzen Durcheinander
selbst gebissen werden.
Es handelt sich in den allermeisten Fällen nur um laute und spektakuläre
Schaukämpfe, bei denen es kein festes Zubeißen gibt und Verletzungen
selten sind. Normal veranlagte Hunde trennen sich nach kurzer Zeit von
selbst.
Sollte es dennoch zu einem heftigeren Kampf kommen, so können die
Besitzer versuchen die Hunde bei den Hinterbeinen zu packen und so zu
trennen. Zu ernsthafteren Kämpfen kommt es meist dann, wenn sich
einer der Kämpfenden in die Enge gedrängt fühlt.
Sind sich Hunde unsympathisch oder entwickelt sich die Situation nicht
friedlich, gehen Sie und der andere Hundebesitzer in entgegengesetzte
Richtungen weiter und rufen die Hunde.
Lesen Sie auch: Sinn oder Unsinn - Hundeversicherungen
Kontakt zur Autorin:
E-Mail :
Homepage: http://www.hundewiese.net/
| Bildquellenangabe: © JPFuss-ATR / pixelio.de
(C) Jennifer Overmeier , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors!
|