|
Startseite Welpen.de |
Gesamte Artikel | Alle Artikel von Jennifer
Overmeier
Es ist angerichtet
Obwohl der Fachhandel eine breite Palette von Hundefuttersorten
anbietet, wollen immer mehr Hundehalter ihren Hund selbst bekochen. Doch
was ist dabei zu beachten?

Sicher wird es Ihnen Ihr Hund danken, wenn Sie in selbst bekochen, denn
er wird es als Form der Zuwendung erkennen. Die artgerechteste und nahrhafteste
Form der Hundeernährung besteht aus rohem Fleisch. Die Vorraussetzung
dafür ist allerdings, dass das Fleisch für den menschlichen
Verbrauch freigegeben ist und hinsichtlich der Infizierungsgefahr durch
Würmer vor der Verfütterung eingefroren war.
Schweinefleisch gehört allerdings nicht zu den Fleischsorten, die
roh gefüttert werden dürfen, da es hierbei zu einer Infektion
mit der in der Regel tödlich verlaufenden Aujeszkyerkrankung kommen
kann.
Aus der nachfolgenden Liste können Sie ersehen, wie das selbstgemachte
Futter zusammengesetzt werden kann :
- rohes Fleisch
- vom Rind (Pansen, Blättermagen, Herz, Kronfleisch) vom Kalb,
Lamm
- gekochtes Fleisch
- vom Geflügel (sorgfältig entbeint)
- vom Wild
- Gekochtes Fischfilet
- wie Seebarsch, Schellfisch, Kabeljau (entgrätet)
- zerkleinertes gekochtes Gemüse
- Fenchel, Chicoree, Spinat, Möhren, Zucchini
- Kräuter
- Kerbel, Salbei, Petersilie, Knoblauch
Als zusätzliche Beikost können außerdem Nudeln,
Getreideflocken, Distelöl, Hüttenkäse und lang gekochter
Naturreis unter das Futter gemischt werden. Das Mischverhältnis
sollte in etwas aus zwei Driteln Fleisch und einem Drittel der Beikost
bestehen.
Nachfolgende Nahrungsmittel sollten in der Ernährung Ihres Hundes
nichts zu suchen haben, können sie doch so manche Erkrankung hervorrufen
:
| Ungünstiges Futter |
Grund |
| Süßigkeiten |
Verdauungstörungen |
| Essenreste (gewürzte Speisen) |
Schädigung der Nieren |
| Geflügel - und Wildknochen |
Verletzungsgefahr des Verdauungstraktes |
| zu viele Knochen |
Verstopfung |
| Milch |
Durchfall |
| Hülsenfrüchte |
Blähungen |
Eine falsche und unausgewogene Ernährung führt fast immer
zu Stoffwechselstörungen, die sich durch Haut- und Felländerungen
bemerkbar machen (Hautjucken, Haarausfall). Auch die Verdauung kann dadurch
beeinträchtigt werden, was zu Problemen beim Kotabsatz führen
kann.
Bevor Sie sich endgültig zu dieser Art der Fütterung entscheiden,
sollten Sie vorher Ihren Tierarzt konsultieren. Dieser wird Ihnen sicherlich
erklären, welche Bestandteile zu welchen Mengen Ihr Hund benötigt
und ob das Beifüttern von Mineralien und Vitaminen notwendig ist.
Ich persönlich füttere unsere Hündin mit einem guten
Fertigfutter, da mir das Risiko einer Mangelerscheinung zu groß
ist und zum anderen der Zeitaufwand für mich persönlich viel
zu hoch ist.
Lesen Sie auch: Die Ernährung des Welpen
Kontakt zur Autorin:
E-Mail :
Homepage: http://www.hundewiese.net/
(C) Jennifer Overmeier , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors!
Bild © cs-photo - Fotolia.com
|