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Startseite Welpen.de | Gesamte Artikel | Alle Artikel von Jennifer Overmeier Welcher Hund passt zu mir? [3]
Mittlerweile gibt es über 350 anerkannte Hunderassen, die bei der FCI verzeichnet sind.Es gibt:
Und genau diese über Jahrzehnte angezüchteten Eigenschaften lassen sich nicht einfach wegerziehen. Es erweist sich daher zum Vorteil, wenn man seinem Hund ein Betätigungsfeld ermöglicht, das seinem angezüchteten Verhaltensrepertoire möglichst nahe kommt.
Oftmals ist aber gerade dies nicht möglich, aber in einem solchen Falle sollte man sich als Hundehalter zumindest bewusst machen, für welchen Zweck der Hund eigentlich gezüchtet wurde und somit keine falschen oder überzogenen Anforderungen an ihn stellen. So bleibt beispielsweise ein Weimaraner nun einmal ein eingefleischter Jagdhund, von dem man schlecht erwarten kann, dass er ohne Leine in aller Ruhe durch den Wald läuft und flüchtendes Wild schlechthin ignoriert.
Oder kann man von einem Bernhardiner verlangen, dass er Agilityturniere bestreitet oder gar Flyball-Meister wird? Fatal könnte auch die Annahme enden, dass ein Border Collie ausreichend Beschäftigung hat, wenn er zweimal am Tag für zehn Minuten in den Garten darf. Nur wenn Sie sich genau über Ihre Lieblingshunderasse informieren, können Sie ungefähr einschätzen, ob das neue Familienmitglied den eigenen Erwartungen entspricht oder nicht. Des Weiteren kommt hinzu, dass jede Rasse ihre rassespezifischen Eigenarten hat, aber man dabei auch nicht vergessen darf, dass jeder Hund ein Individuum ist. Was soviel bedeutet, dass es selbst innerhalb einer Rasse große charakterliche Unterschiede geben kann. Hundetypen Hütehunde Zukünftige Hundebesitzer, die mit ihrem Hund sportlich aktiv werden möchten, finden hier die geeigneten Rassen. Beispiele:
Die Herdenschutzhunde In ihrem eigenen Revier dulden sie ungern fremde Hunde - wozu auch die Gebiete der regelmäßigen Spaziergänge zählen können - in fremdem Umfeld wiederum wirken sie oft zurückhaltend und unsicher. In der Regel sind Herdenschutzhunde keine Schmeichler und sind Fremden gegenüber sehr misstrauisch. Sie halten sich gerne im Freien auf, sind nicht auf ständige Beschäftigung aus und deshalb eine gute Lösung für Menschen mit viel Platz drinnen und draußen, die die Hunde zwar um sich haben mögen, aber nicht ständig gemeinsam etwas mit den Hunden tun wollen. Wer sich für einen Herdenschutzhund entscheidet, sollte sich
im Vorfeld in Hundeverhalten schulen und Kontakt zu Herdenschutzhundhaltern
aufnehmen. Ein solcher Hund braucht von Welpenfüßen an eine
konsequente Erziehung, damit er lernt, sich in der Familie unterzuordnen.
Nur dann ist ein Herdenschutzhund gut zu führen, den man aber nie
dem Hütehund vergleichen sollte, der freudig auf Pfiff oder Handzeichen
gehorchen wird.
Treibhunde Haus- und Hofhunde Zu ihnen zählt man die Pinscher und Schnauzer, sowie die Molosser
(Doggenartigen). Durch Landeshundeverordnungen und Bundesgesetz sind auch
die Molosser in den Medien negativ präsentiert worden, aber je nach
Herkunft und Aufgabe finden Sie gerade bei diesen Rassen ausgeglichene
Vertreter, die sehr gute Familienhunde sind. Natürlich gibt es bei
ihnen ebenso wie bei anderen Rassen schwierige zu haltende Exemplare.
Terrier:
Bis auf den Deutschen Jagdterrier sind heutzutage alle Terrier ausgezeichnete Familien- und Begleithunde, die zwar gerne mal ein Mäuseloch kontrollieren aber deren Jagdeifer erzieherisch im Zaum gehalten werden kann. Alle Terrierarten zeichnen sich durch ihre Robustheit, ihr Temperament und Lernfähigkeit aus.Sie sind ein Leben lang fröhliche Hunde, die sich nur anerkannten Rudelmitgliedern unterordnen. Sie sind sehr gute Familienhunde, wenn man ihre Art liebt und damit umgehen kann.
Dachshunde (Teckel) Aber auch Familien eroberte diese Rassen im Nu, denn Dackel sind in ihrer Mimik doch unnachahmlich. Auch hier beweisen sie Talent auf allen Gebieten, sie sind zärtlich, rücksichtsvoll, dreist und draufgängerisch, je nachdem wie die Situation es erfordert. Bei liebevoll konsequenter Erziehung wird der Dackel zum perfekten Familienhund. Gesellschafts- und Begleithunde In der Regel haben sie wenig Territorialbewusstsein und sind deshalb
verträglich. Sie sind wachsame aber nicht aggressive Tiere, zeigen
wenig Jagdpassion und sind alles in allem auch für Anfänger
gut geeignet, die einfach nur einen vierbeinigen Gefährten um sich
haben wollen.
Jagdhunde Zur großen Gruppe der Jagdhunde zählen die drei FCI-Gruppen 6 (Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen), 7 (Vorstehhunde) und 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde) Beispiel:
Windhunde Ein Leben an der Leine, den kurzen Schritten seines Besitzers angepasst,
ist eine regelrechte Qual für die edlen Hunde. Ein Windhund wird
jede Gelegenheit dazu nutzen, mit großen Sätzen zu verschwinden.
Gerade ihre Eleganz und Schönheit verleitet Menschen dazu, sie anzuschaffen,
die aber weder dem Wesen noch dem Laufbedürfnis gerecht werden. Ein
Hunderennplatz kann dem Abhilfe schaffen.
Wie Sie nun lesen konnten, sollte die Anschaffung eines Hundes alles anderes als leichtfertig geschehen. Denn was nützt es Ihnen und dem Hund, wenn Sie nicht zueinander passen? Lesen Sie auch: Wenn der Rücken schmerzt E-Mail : (C) Jennifer Overmeier , alle Rechte vorbehalten |
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