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Overmeier
Tierhaar-Radiergummi
Es ist warm, man möchte am liebsten seine Klamotten vom Leibe
reißen und auch unseren Hunden geht das so! Sie schmeißen
ihr Fell förmlich ab und wir Hundehalter finden es überall:
Auf Polstern, Teppichen, Fußmatten und auf unseren Bekleidungsstücken
.
Und selbst gute Staubsauger versagen bei der Reinigung und Entfernung
der Haare ihren Dienst, vor allem die Haare von kurzhaarigen Hunden lassen
sich sehr schlecht entfernen. Wie kleine Stachel bohren sie sich in das
Material und lassen sich nur unter erschwerten Bedingungen entfernen.
Im MDR wurde im Mai 2006 der Magische Tierhaarentferner vorgestellt.
Ein Wunderding, welches jegliche Hundehaare entfernen soll. Von Natur
aus skeptisch, stellte ich dieses auf der Erfindermesse 2006 mit Bronzemedaille
prämierte Wunderding, auf die Probe und testete den Polsterreiniger
auf Herz und Nieren.
Die Couch
Kleine weiße Haare bohren sich mit Vorliebe in die Polsterauflage
unserer Couch. Der Polsteraufsatz des Staubsaugers ist zwar schon enorm,
aber kleine Härchen bleiben immer noch zurück. Mit dem im TV
angepriesenen Wunderding gehen aber auch die kleinen Häarchen einigermaßen
aus der Couch raus. Besser als gar nichts!
Die Fußmatte
Den Staubsauger muss ich immer umrüsten für dieses kleine Stück
Stoff, denn in unserem haushalt gibt es durchweg nur glatte Böden.
Hier müsste aber die Turbobürste unseres Dyson
ran. Den Arbeitsschritt kann ich mir nun sparen, denn die Polsterbürste
funktioniert auf den verschiedenen Fußmatten unseres Hauses ein
kleines Wunder. Wie ein Besen zieht die Gummilippe kleine Haarhäufchen
zusammen, die entweder aufgesaugt werden können oder einfach mit
der Hand entfernt werden.
Hundeliegeplätze
Wie bei den Fußmatten, brauche ich nun nicht mehr umrüsten,
allerdings ist mir der Kuschelkorb meines Rüden auf Dauer doch zu
groß, um ihn mit dem Tierhaarentferner zu reinigen. Nichts desto
Trotz kann sich auch hier ein positives Ergebnis verzeichnen lassen.
Bekleidung
Ob Pulli, Hose oder Jacke, auch hier hat der kleine Haarradierer seine
Dienste ordentlich verrichtet. Selbst Katzen und Pferdehaare wurden problemlos
entfernt und als Hundebesitzerin eines weißen Hundes weiß
ich wovon ich spreche, wenn ich sage:"Das Ding ist klasse!"
Der härteste Versuch war ein schwarzer Fleece-Pullover, die Haare
wehrten sich zwar ein wenig, aber gegen den Tierhaarentferner war auch
hier jeder Widerstand zwecklos!
Das Auto
Es gibt Bereiche eines Autos, da kommt selbst der Staubsauger schlecht
hin. Bei uns ist das der Bezug der Radkästen im Bereich der Rücksitze,
aber auch der Bezug der Kofferraumklappe. Hier setzen sich immer hartnäckige
Härchen fest, die ich sonst auf Kosten des Bezugs mit einer Katzenbürste
entfernt habe.
Hier kostete es zwar einige Mühe, aber die Haare waren danach auch
restlos entfernt.
Fazit:
Die Kunststofflippe des Tierhaarentferners zieht nach dem Prinzip des
Radiergummis die Haare aus den Fasern heraus. Das Material nutzt sich
auch nach mehrfachem Gebrauch nicht ab, färbt nicht ab, ist laut
Hersteller absolut ungiftig und bleibt immer formstabil. Gereinigt wird
die Gummilippe nur mit einem feuchten Tuch und ist danach wieder einsatzfähig.
Lesen Sie auch: Zecken goes Hollywood
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Homepage: http://www.hundewiese.net/
(C) Jennifer Overmeier , alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors!
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