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Risiko im heimischen Fressnapf?

Neutraler Vergleich von Trockenfutter zu Nassfutter!

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Das Angebot von Produkten, ob Nassnahrung oder Trockennahrung wird immer breiter und unübersichtlicher. Lt. Umsatzzahlen des „Industrieverbandes Heimtierbedarf“ geht der Trend beim Hund und der Katze eindeutig in Richtung Trockenfutter.

Dazu spricht die Werbung von ausgewogener Ernährung und propagiert uns ein gesundes und langes Hunde- und Katzenleben.

Zur Darstellung ein Überblick:

Verkauf von Feuchtnahrung Hunde von 350 Mio. €    
Steigerung + 2,3 %
Verkauf von Trockennahrung Hunde von 391 Mio. €  Steigerung + 4,5 %  (ohne Snacks) 
Verkauf Feuchtnahrung Katzen von 877 Mio. €
Steigerung +3,8 %
Verkauf Trockennahrung Katzen von  281 Mio. €
Steigerung +11,5 %                                                                                                               

     (Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf)                   

Das heißt, Herrchen und Frauchen entscheiden sich in der Überzahl für die Trockennahrung.
Da macht es doch Sinn einmal den Blick in den heimischen Fressnapf zu werfen!

Die Vor- und die Nachteile einmal näher betrachtet:

Vorteile

· Portionierung problemlos

4Messerbecher entsprechend füllen und rein in den Fressnapf. Die Dosen zu entsorgen und das Nassfutter einzufüllen scheint für viele Tierfreunde zu umständlich und aufwändig zu sein.

· Leichtes Produkt, Transport bequem

4 Der natürliche Feuchtigkeitsgehalt der verwandten Rohstoffe beträgt 80%. Durch den industriellen Fertigungsprozess wird die Feuchte bis auf 6% entzogen. Der Reststoff ist somit leichter. Im Vergleich zum Feuchtfutter fehlt bei Trofu* ein nicht zu verachtender Feuchtigkeitsgehalt von ca. 70%.

· Sauberes Produkt

4Es riecht nicht, es schafft keine Flecken und kann deshalb den gesamten Tag im Napf bleiben bis es verbraucht ist.

· Gute Vorratshaltung da lange Haltbarkeit

4Allerdings in unserer Zivilisation ist die Versorgung der Haustiere in diesem wirtschaftlichen System jederzeit möglich ist.

Schlussfolgerung: all diese verschiedenen Nützlichkeiten sind ausschließlich für den Menschen von Vorteil. Unsere treuen Haustiere fressen das was wir in den Fressnapf geben.

Nachteile

· Außerordentlich schlechte Verwertbarkeit für das Tier 

4Mit nur ca. 30-40% steht Trockenfutter auf der untersten Stufe in der Tabelle der ernährungsphysiologischen Verwertbarkeit.

Die  Verwertbarkeit in Gegenüberstellung der Futterarten: 

Feuchtfutter mit 70% Fleisch Verwertbarkeit    85 – 95%
Gegartes Fleisch Verwertbarkeit    90%
Gekochtes Fleisch   Verwertbarkeit    80%
Industrie Feuchtfutter 4% Fleischanteil   Verwertbarkeit    45-55%
Trockenfutter    Verwertbarkeit    30-40%

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 60 – 70% von dem was an Trockenfutter aufgenommen, bzw. gefressen wird – hinten unverdaut wieder herauskommt.

· Sehr schwere Verdaulichkeit

4 Trockenfutter ist grundsätzlich sehr schwer verdaulich. Durch den radikalen Feuchtigkeitsentzug von 70% beim Herstellungsprozess hat das Tier einen zusätzlichen Wassermangel. Es sei denn, die 4-6fache Menge wird am Wasser aufgenommen. Das ist bei der zu geringen Ausdehnung des Magen-und Darmtraktes physisch nahezu unmöglich.

· Permanenter Wassermangel

4 Das Trockenfutter verhält sich im Magen wie ein Schwamm und saugt die Magenflüssigkeit vollkommen auf. Folglich sind Krankheiten der inneren Organe, vorwiegend der Nieren vorprogrammiert. Die aufgenommene Feuchtigkeit, bzw. das Wasser unterstützt das Durchspülen der Nieren. Danach wird es durch den Magen und Darmtrakt ausgeschieden. Das heißt es fehlt die natürliche Entgiftung.

Nieren- und Leberschäden sind unter anderem die Folge.

· Gifte durch Konservierung

4Um Trockenfutter jahrelang lagern zu können werden Konservierungsstoffe eingesetzt. BHA, BHT, Etoxyquin, Formaldehyd sind Gifte, die einen sehr langen Wirkungsgrad haben. Die Zunahme an allergischen Reaktionen und Juckreiz bei Hund und Katze beglücken ausschließlich den Tierarzt.

Die Variante Bio Getreide zu bevorzugen ist unbedeutend. Dies ist nur ein kleiner Baustein der die wirkliche Problematik nicht beseitigt.

· Hauptbestandteil Getreide, Tiermehl, Pflanzenmehl

4Dazu kommen noch unterschiedliche Fette. Um eine Akzeptanz beim Tier für diesen Brei zu erreichen werden Lock- und Farbstoffe, Appetintanreger aus der Chemiküche beigemischt. Dieser Brei kommt dann in einen Extruder und wird bei 300 bar in jede gewünschte Form gepresst. Die Pellets werden bis zu 400 Grad Celsius getrocknet bis nur noch eine Restfeuchtigkeit von 4-6% übrigbleibt.

Bei so vielen technischen Verarbeitungswegen wird der Rest an Naturstoffen zerstört.

· Milben als Allergieauslöser

4Im Getreide sind überwiegend Milben vorhanden. Diese sind Auslöser für Futtermittelallergien bei Haustieren, im Übrigen auch beim Menschen.

· Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch

4Die fehlende Feuchtigkeit des Trockenfutters führt noch zu einem anderen schweren Mangel. Die Pellets saugen die Flüssigkeit aus der Magensäure auf. Dadurch wird sie  wesentlich konzentrierter. Das führt zu einem erhöhten pH-Wert des Speichels.

Dieser Zustand im Maul des Tieres ist mit dafür verantwortlich, dass die Entstehung von Zahnstein begünstigt wird. Das bedeutet, durch diese Ernährungsmethode können Zähne und auch das Zahnfleisch geschädigt werden.

· Gefahr von Magendrehung

4Beim Trockenfutter werden Rohstoffe verwandt, die eindeutig einen Mehrwert von Kohlehydraten aufweisen. Das geht zu Lasten des tierischen Proteins. Überwiegend wird Getreide als eine Art Füllstoff verwendet, der ganz langsam abgebaut wird. Folglich liegt Trockenfutter sehr schwer im Magen und birgt eine erhöhte Gefahr von Magendrehung.

Schlussfolgerung: Das Ergebnis ist besorgniserregend.

All diese Schwachstellen gehen zu Lasten des Tieres. Trockenfutter ist aufgrund der Herstellungsmethode und der organischen Beschaffenheit kein Nahrungsmittel, das zu empfehlen wäre. Es ist schädlich und macht Haustiere schleichend krank.

Die Zusammensetzung der Nährstoffe ist bei vielen Produkten nicht optimal.

Welpen sind von Knochendeformationen betroffen wenn der Kalziumgehalt nach oben oder unten schwankt. Das ist von vielen Untersuchungen und Testern bestätigt worden.

Meine Empfehlung: um all diesen Ungewissheiten und Risiken aus dem Weg zu gehen, füttern sie gesunde, artgerechte Nassnahrung. Mit „ehrlichen“ Rohstoffen. Der Fleischanteil ist dabei wesentlich höher als der Anteil der Kohlehydrate. Das Tier verdaut wesentlich schneller und effizienter. Herkömmlich wird gefüttert, was eine hochgerüstete, industrielle Tierproduktion auswirft. Und weil davon einiges schlicht ungenießbar ist, oder haltbar gemacht werden muss, wird es chemisch so gekonnt mit Zusatzstoffen aufgehübscht -, dass selbst die empfindlichen Sinnesorgane von Hunden und Katzen in die Irre geführt werden.

Mit all diesen Informationen ist es Ihnen möglich eine Entscheidung zugunsten e nes langen und gesunden Lebens Ihres Lieblings zu fällen. Tun Sie es jetzt, denn Ihr Tier kann nur das fressen, was Sie ihm anbieten!!!

Trofu* = Trockenfutter

Autorin: Birgit Mauck

Literaturempfehlung:

Brillant recherchiertes Schwarzbuch zur Tierfutterindustrie

„Katzen würden Mäuse kaufen“

Autor Hans-Ulrich Grimm

Heyne Verlag

Ebook: http://gesund-fuettern-leicht-gemacht.de



Literaturempfehlung:

Brillant recherchiertes Schwarzbuch zur Tierfutterindustrie
"Katzen würden Mäuse kaufen"

Autor Hans-Ulrich Grimm
Heyne Verlag

Kontakt:

Birgit Mauck
Mail: revierpfoten@gmail.com
Internet: http://gesund-fuettern-leicht-gemacht.de/

© Bild : Alexander von Düren - Fotolia.com

 

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