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Startseite Welpen.de | Gesamte Artikel | Alle Artikel von Dr. Christine Löwenstein Zelluntersuchungen (Zytologie)
Befund bei einer zytologischen Untersuchung: veränderte Zellen bei einer Autoimmunerkrankung Bei den Zelluntersuchungen werden von den veränderten Hautbereichen durch verschiedene Techniken Zellen abgenommen und untersucht. Diese Entnahme kann in ganz unterschiedlicher Art und Weise geschehen. Bei offenen, nässenden Hautkrankheiten wird ein Objektträger gegen die Oberfläche gepresst. Bei knotigen Veränderungen, wie z.B. Hauttumoren, werden mittels einer feinen Injektionsnadel Zellen abgesogen. Dies alles tut Ihrem Tier nicht weh und wird mit ein wenig Ablenkung problemlos überstanden. Die Schmerzen sind nicht viel schlimmer als bei einer kleinen Spritze. Nach einer schnellen Färbung können die entnommenen Zellen sofort mikroskopisch untersucht werden. Hierbei kann beurteilt werden, ob es sich z.B. um einen entzündlichen Prozess unter Beteiligung von Bakterien handelt. Welche und wieviel verschiedene Sorten von Bakterien sind vorhanden? Reagiert das Immunsystem angemessen, oder liegt vielleicht eine Immunschwäche vor? Bei Hauttknoten kann man in den meisten Fällen unterscheiden, ob es sich um einen Tumor oder einen anderen Prozess handelt. Dies ist eine ganz wichtige Information, wenn es um die Entscheidung geht, ob eine Operation notwendig ist oder nicht. Auch zur Therapiekontrolle sind zytologische Untersuchungen, besonders
bei der Behandlungen von Ohrerkrankungen, unverzichtbar. Zytologische
Untersuchungen sind schnell und schmerzlos durchgeführt und informieren
gezielt über Ursache und Verlauf von Hauterkrankungen.
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