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Abb.: Sporothric schenkii
Sporotrichose Die Sporotrichose kann sich in verschiedenen Formen darstellen. Bei der Hautform sind meistens die Gliedmaßen, Hände und Finger betroffen. An der Eintrittsstelle entwickelt sich ein kleines Knötchen, das sich im Krankheitsverlauf vergrößert, rötet und später wässrige bis eitrige Flüssigkeit absondert. Innerhalb von einigen Tagen bis Wochen treten weitere Knoten an den Lymphbahnen auf. Bei der Schleimhautsporotrichose zeigen sich knotige Veränderungen im Bereich des Mundes oder der Nase. Mit Fortschreiten der Krankheit entwickeln sich diese Knoten zu Geschwüren, die von einer Schwellung der regionalen Lymphknoten begleitet werden. In seltenen Fällen manifestiert sich die Erkrankung als Organsporotrichose im Bereich von Knochen, Lunge, Gelenken, Muskulatur und Augen. Die Diagnose wird durch den Erregernachweis in Sekretproben, im Gewebe oder durch Kulturen gestellt. Die Behandlung erfolgt unter anderem mit jodhaltigen Medikamenten.
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