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Startseite Welpen.de | Gesamte Artikel | Alle Artikel von Dr. Christine Löwenstein OtitisOtitis
Was ist Otitis? Symptome der Otitis sind normalerweise Schmerzen an den Ohren, Kopfschütteln oder Kratzen an den Ohren. Einige Tiere zeigen auch einen starken Geruch oder Ausfluß, der aus einem oder beiden Ohren austritt. Selten kann Otitis Kopfschiefhaltung oder Gleichgewichtsprobleme hervorrufen. Manchmal ist Otitis ein kurzfristiges Problem, das ohne Behandlung von alleine verschwindet. Manchmal jedoch müssen Ohrenerkrankungen über Monate und Jahre behandelt werden. Wodurch wird Otitis hervorgerufen? Wie wird Otitis diagnostiziert? In vielen Fällen senden wir Material für eine Bakterienkultur ein. Durch diese Untersuchung erfahren wir, welche Medikamente in diesem Fall am besten wirken. Manchmal erschwert uns eine Ansammlung von Entzündungssekret die vollständige Untersuchung des Gehörganges. In diesen Fällen ist es notwendig, den Gehörgang sauber zu spülen. Dies geschieht am besten nach der Gabe eines Beruhigungsmittels, denn oft ist die Otitis sehr schmerzhaft. Besteht die Otitis über längere Zeit oder stellt sie ein wiederkehrendes Problem da, so kann die Identifikation der beteiligten Organismen der erste Schritt zur Behandlung sein. Man sollte jedoch immer versuchen herauszufinden, warum diese Erkrankung entstanden ist. Hierzu können weitergehende Untersuchungen, wie z.B. Allergietests, notwendig sein. Wie wird Otitis behandelt? Danach sollen spezielle Ohrenmedikamente, wie Tropfen oder Lotionen in das Ohr verbracht werden, um die Organismen abzutöten und die Entzündung zu vermindern. Darüber hinaus erfordern einige Fälle die Gabe von Tabletten, dies ist besonders bei tiefen Entzündungen der Fall. Lang andauernde Infektionen werden oft durch eine starke Ansammlung von Entzündungssekret in den Ohren begleitet, die für den Tierbesitzer schwierig zu entfernen ist. Dieses Material kann oft nur durch Spülung unter Sedierung vollständig entfernt werden. Behandlung der zu Grunde liegenden Ursache Wie reinigt man die Ohren zu Hause? Fixieren sie Ihren Hund. Wenn Sie die Möglichkeit haben, reinigen Sie die Ohren außerhalb des Hauses. In den meisten Fällen entfernen sich die Hunde die Reingungsflüssigkeit durch starkes Schütteln von allein und Sie brauchen dann nur noch nachzutrocknen. Nehmen sie kein Ohrstäbchen, weil hierdurch das Sekret häufig noch tiefer in den Gehörgang hinein verbracht wird. Die Ohren sollten jedesmal gereinigt werden, wenn ihr Tier gebadet wurde oder schwimmen war. Die meisten Ohrreiniger helfen, den Gehörgang auszutrocknen, wenn er sehr feucht ist. Wenn Ohrentropfen verschrieben wurden, sollten sie nach dem Reiniger verwandt werden. Am besten wartet man 30 Minuten nach der Reinigung, bis man die Ohrentropfen in den Gehörgang verbringt. Massieren sie den Gehörgang, um eine gleichmäßige Verteilung der Ohrentropfen im Gehörgang zu gewährleisten. Benutzen sie die verschriebenen Medikamente nur für den vorgesehenen Zeitraum. Viele Ohrenpräparate enthalten Stoffe, die in den Blutkreislauf aufgenommen werden und die auf längere Sicht schädlich sein können. Chronische Benutzung von Ohrentropfen können das Entstehen einer
Bakterienflora begünstigen, die unter Umständen nur schwierig
zu bekämpfen ist. Nur durch regelmäßige Kontrollen kann
sicher gestellt werden, daß dieses bei ihrem Haustier nicht passiert.
Wirkung und Nebenwirkungen der verabreichten Medikamente können wir
durch eine eingehende Untersuchung des Gehörganges, wie auch des
entnommenen Ohrsekretes überwachen. Hierbei kann dann die Dosis und
die Art des Medikamentes ganz individuell angepasst werden. Lesen Sie auch: Discoider
Lupus Erythematosus
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