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American Bulldog

Vorurteile American Bulldog

Dänische Einreisebestimmungen stempeln den American Bulldog zur unwillkommenen Hunderasse. Bayerische und hessische Gesetze unterstellen diesem Hund eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit.

Manche Tierhaftpflichtversicherer deklarieren die Rasse als nicht versicherbar beziehungsweise versichern sie mit einer erhöhten Prämie.

 

Und täglich machen Menschen einen großen Bogen um den American Bulldog – sie sehen ihn aufgrund seiner Optik als Kampfhund und vermuten Gefahr. Der Halter, der sich entschließt, einem Hund dieser von der FCI nicht anerkannten Rasse das Zusammenleben anzubieten, wird dennoch einen sehr familienbezogenen Kumpel an seiner Seite haben.

 

© Willee Cole - Fotolia.com
© Willee Cole – Fotolia.com

Der Kraftprotz überzeugt seine Familie durch Treue, Loyalität und großer Hingabe.

Erst seit 1994 sind in Deutschland Würfe von American Bulldog Hündinnen bekannt. Dabei reichen die Wurzeln deutlich weiter zurück.

Mit der Auswanderung englischer Familien nach Amerika gelangen im 19. Jahrhundert ebenfalls English Bulldogs dorthin. Sie bilden die Zuchtbasis für den kräftigen Gebrauchshund.

Verwendung

Der Bullentreiber oder Bullenhund, wie der American Bulldog zudem genannt wird, ist in der amerikanischen Ausrichtung ein Hund mit vielen Talenten.

Als Nutzviehtreiber, Bewacher von Haus und Hof oder bei der Jagd ist er unentbehrlich.  Widerspenstige Bullen der Farmer treibt er, ohne die wertvollen Tiere zu verletzen. Geschick, Schnelligkeit und Mut sind Eigenschaften des ursprünglichen Hundes.

Für dessen Züchtung steht die Entwicklung der Gebrauchseignung im Vordergrund; das Aussehen ist nebensächlich.  Mehrere Arbeitslinien zeigen dies auffallend.

(C) Frau Hirn
(C) Frau Hirn

American Bulldogs können groß und schwer ebenso angetroffen werden wie die kleineren bulligen Schläge oder drahtige Vertreter mit sportlichem Einschlag.

Damit variiert die Größe zwischen 53 und 66 Zentimeter Schulterhöhe bei einem Gewicht von 30 bis nahezu 60 Kilogramm. Hündinnen sind erkennbar kleiner und leichter.

Gleichermaßen vielfältig sind die Farben des Fells der Hunderasse. Der UKC (United Kennel Club), ein Hundezucht-Dachverband mit Sitz in den USA, schließt lediglich eine schwarze und blaue Farbe sowie die dreifarbige Fellfarbe aus. Nicht akzeptiert wird ferner eine komplett schwarze Maske.

Häufig überwiegt ein Weiß mit und ohne Abzeichen. Der Fang des Tieres ist kräftig. Markant sind die hängenden Ohren und die vergleichsweise kleinen Augen.

Fellpflege

Allen American Bulldogs gemein ist die pflegeleichte Beschaffenheit ihres Haarkleides. Kurz, dicht, anliegend und fest im Griff. Das Entfernen abgestorbener Haare einmal in der Woche reicht für eine angemessene Pflege des Fells aus.

Wesen des American Bulldogg

Er ist dem Menschen sehr zugeneigt und Kindern gegenüber tolerant, das Miteinander von Mensch und Tier ist ein Muss für die Haltung des sensiblen Hundes. Ihm wird niemand gerecht, wenn der Begleiter in einem Atemzug mit Hunderassen genannt wird, die als gefährlich eingestuft werden.

© Dogs - Fotolia.com
© Dogs – Fotolia.com

In den USA ist der Einsatz des American Bulldogs heute als Jagdgehilfe bei der Wildschweinjagd die Ausnahme. Meistens lebt der Vierbeiner dort wie in anderen Ländern als Familien- und Begleithund.

Vielmehr geben ihm eine gute Portion Gleichmut und Selbstbewusstsein die nötige Ruhe, Situationen „auszusitzen“, die andere Rassen zum unerwünschten Handeln bewegen können. Diese Gelassenheit zeigt er auch innerhalb der Behausung seines Rudels, dauerhaftes Bellen bleibt ein Ausdruck unzureichender Auslastung.

Grundsätzlich gilt: der American Bulldog ist charakterlich so vielseitig, wie es sein Äußeres zeigt. Es kann durchaus fahrlässig sein, hier zu verallgemeinern. Ein Hund dieser Größe und Kraft stellt immer gewisse Anforderungen an den ihn führenden Menschen.

Der weiche Hunde-Kern in der vermeintlich harten Schale will mit Fingerspitzengefühl erzogen werden.

Schwächen nutzt der American Bulldog schnell aus und Inkonsequenz hat negative Folgen.

Der geistige Spätentwickler legt als Welpe und Junghund geradezu clowneske Züge an den Tag; es fällt schwer, ihm etwas übel zu nehmen. Vielfach erinnern sich ihre Halter an mehr oder weniger zerstörerische Eskapaden ihres Zöglings.

Das Zusammenkommen mit möglichst vielen tierischen und menschlichen Kontakten gibt ihm Sicherheit. Weitere Hilfestellung vermittelt eine Vielzahl unterschiedlichster Umweltreize.

© lilu13 - Fotolia.com
© lilu13 – Fotolia.com

Lernwillig, aktiv und temperamentvoll nimmt der Vierbeiner Herausforderungen für den Kopf und seinen leistungsfähigen Körper an.

Ob in der Hundeschule, bei der Begleithundeprüfung oder im täglichen Kollektiv mit seinen Menschen, der Familienhund engagiert sich. Spiel, Bewegung und Beschäftigung geben seinem Leben einen Sinn – über den Spiel- und Beutetrieb, bei der Fährtenarbeit in unbekanntem Gelände wie in der Ausbildung zum Rettungshund.

Den einen American Bulldog gibt es nicht! Liebt der eine seine Ruhe und den Körperkontakt zu seinen Menschen, lebt der andere eher seinen Jagdtrieb aus.

Besonders im zweiten Lebensabschnitt zeigen Rüden hin und wieder unangenehmes Dominanzverhalten fremden Hunden gegenüber. Mit dem informierten, erfahrenen und souverän leitenden Menschen an seiner Seite bleiben das belanglose Episoden.

  • Wann ist der Amercian Bulldog erwachsen?

Die Rasse gehört zu den Spätentwicklern und ist mit ca. 2 Jahren ausgewachsen. Erwachsen ist er allerdings erst mit 2,5 – 3 Jahren.

  • Wie alt werden diese Hunde

Die Lebenserwartung liegt bei ca. 12 Jahren.

  • Ist der American Bulldog ein Kampfhund?

Die Beurteilung darüber ist in den Bundesländern unterschiedlich. Eine Übersicht finden Sie auf Wikipedia – hier klicken

 

 

Pantha – Paora – Papgeno – Papik – Paridell – Parsbit
Weitere Namen für Ihren American Bulldog finden Sie hier: Hundenamen bei Welpen.de