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Altdeutscher Schäferhund
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Der Altdeutsche Schäferhund wird zu den Altdeutschen Hütehunden gezählt. Hauptsächlich bei den Schäfern fand er früher Verwendung, da er sich als ideal für die Arbeit mit Schafherden erwiesen hatte. Die Schäfer schätzten die Zuverlässigkeit der Altdeutschen Schäferhunde beim Hüten und Zusammentreiben der Schafe, aber auch bei Begegnungen mit Wölfen. Insbesondere im Bereich der ehemaligen DDR bediente man sich ihrer häufig und gab ihnen vor anderen Hunden den Vorzug. Hier hat man sich auch lange Jahre intensiv um den Erhalt der "Altdeutschen Schäferhunde"-Zucht gekümmert. Laut dem FCI ist der altdeutsche Schäferhund eine nicht anerkannte Rasse. Vielmehr gilt er als eine Variante des langhaarigen Deutschen Schäferhundes. Gleichwohl lässt der FCI den Typen des Langstockhaar als eigenständige Rasse neben dem Deutsche Schäferhund zu. |
Bei vielen Hundekennern stößt diese Entscheidung auf Unverständnis. Denn letztendlich bedeutet es, dass diese fast gleich aussehenden Varianten des Schäferhundes unterschiedlichen Rassen zuzuordnen sind.
Ganz allgemein findet heute der Begriff "Altdeutscher Schäferhund" Verwendung, wenn man einen deutschen Schäferhund mit insgesamt etwas längerem Haarkleid beschreiben will. Die Züchtung dieser Schäferhund-Art erfolgt in verschiedenen Zuchtverbänden.
Um die Gründe dafür zu verstehen, muss man in der Geschichte des Deutschen Schäferhundes zurückgehen bis in das Jahr 1930. Damals beschloss der seinerzeitige Zuchtverein für Deutsche Schäferhunde die langstockhaarigen Schäferhunde von der Zuchtzulassung auszuschließen. Daraufhin gründeten einige Züchter einen neuen Verein, um den "Altdeutschen Schäferhund" zu erhalten.
Erst im Jahr 2010 entschied sich der SV dazu, die Zuchtzulassung für Schäferhunde mit Langstockhaar wieder einzuführen; allerdings unter der Voraussetzung, dass der internationale FCI gleichfalls seine Zustimmung erteilen müsse.
Unter dem Begriff "Altdeutscher Schäferhund" sind einige Schäferhund-Typen vereinigt, die nicht dem "Deutschen Schäferhund" zuzurechnen sind. Hierzu zählen insbesondere der Harzer Fuchs und die Unterschläge "Gelbbacke" und "Schwarzer" des Altdeutschen Schäferhundes.
Optisch ist der Altdeutsche Schäferhund mit dem klassischen Deutschen Schäferhund durchaus vergleichbar. Der Unterschied besteht in erster Linie in der Länge des Felles. Der Altdeutsche Schäferhund hat deutlich längeres Haar und sehr weiche Unterwolle. Das längere Fell findet sich an unterschiedlichen Körperstellen, wie z. B. an den Keulen, wo man es als "Hose" bezeichnet. Am Hals findet sich eine regelrechte "Mähne", und auch an den Ohren und Läufen ist das Haarkleid länger und buschiger als beim Deutschen Schäferhund. Die Farbschläge allerdings sind identisch.
Wie der Deutsche Schäferhund auch gilt der Altdeutsche Schäferhund als außerordentlich wachsam. Man schätzt seine gutmütige Kinderfreundlichkeit, daher wählt man ihn häufig als Familienhund aus. Gerne findet er Verwendung in der Schutzausbildung und auch im Hundesport. Nicht zu vergessen ist seine klassische Rolle als Schafhüter; aber auch als Begleithund schätzen ihn seine Besitzer.
Herkunft des Altdeutschen Schäferhundes (Langstockhaar)
Deutschland
Größe :
Rüde 60- 65 +/- 1cm
Hündin 55-60 +/-1
Gewicht:
Hündin 28- 32kg
Rüden: 33-40 kg
Pflege: nicht anders als beim Stockhaar, wenn Fellwechsel kräftig durchbürsten, es kommt reichlich Wolle, sind aber besser aus dem Teppich zu machen als beim Stockhaar
Wesen :
etwas ruhiger, teilweise höhere Reizschwelle, gutmütig, wachsam,
aber auch für den Sport, Kinderfreundlich.Gute Freunde für nette
Menschen.
Farbe:
schwarz, schwarz-braun in verschiedenen Tönen, wolfsgrau.
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