Zwergdackel
Oktober 5th, 2009 by klaus
->
(C) Heike Laqua und pixelio.de
Die korrekte Bezeichnung für den Dackel lautet Dachshund, sein Ursprung ist in Deutschland. Der Dackel wird auch Teckel genannt, in Süddeutschland findet man ihn unter der liebevollen Bezeichnung „Zamperl“.
Diese Rasse war bereits im Mittelalter verbreitet. Man züchtete sie aus Bracken, mit dem Ziel, Hunde zu erhalten, die besonders gut für die Jagd in Tierbauten unter der Erde geeignet waren. Man achtete besonders auf Niederläufigkeit und erhielt dabei die auch heute noch bekannten Dachshunde.
Diese Rasse ist sowohl für die jagdliche Arbeit auf der Erde als auch unter der Erde bestens geeignet. Die Dackel haben gute Nasen und können sehr gut Spuren verfolgen, sie stöbern gut und gerne und sind auf einer Schweißfährte unermüdlich.
Bereits 1888 wurde der Zuchtverein für Teckel gegründet, es gibt ihn heute noch. Er überwacht die Zucht für die Dackel in den 3 Größen: Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel. Diese wiederum gibt es alle in 3 unterschiedlichen Fellvarianten: kurzhaarig, rauhaarig und langhaarig.
Teckel haben sehr kurze Beine und dabei einen relativ langen Körper. Sie sind dennoch kompakt und muskulös, wobei der keck getragene Kopf das gesamte Erscheinungsbild ausmacht. Trotz der kurzen Beine sind die Teckel außerordentlich flink und beweglich.
Teckel haben ein ausgewogenes Temperament. Sie zeigen sich keinesfalls ängstlich und auch nicht aggressiv. Sie sind sehr begeisterte Jagdhunde, dabei flink und ausdauernd und mit einer ausgezeichneten Nase.
Die kurzhaarigen Teckel haben ein kurzes, dichtes Fell, das eng und glatt anliegt. Die einzelnen Haare sind hart und fest, es gibt keine unbehaarten Stellen am Körper. Das Fell kann rot sein, aber auch Farbkombinationen wie rotgelb, und gelb sind möglich. Diese können auch mit schwarzer Stichelung vorkommen. Weiß ist nicht erwünscht. Auch zweifarbige in den Farben tiefschwarz oder braun kommen vor, auch rötlich – braun ist häufig zu finden, jeweils mit Abzeichen in rostbraun oder gelb.
Die rauhaarigen Teckel haben drahtiges und dabei sehr dichtes, gleichmäßig anliegendes Deckhaar, das mit Unterwolle durchsetzt ist. Sie tragen einen gut ausgeprägten Bart am Fang.
Die Farben sind fast immer dürrlaubfarben, sowie hellsaufarben oder dunkelsaufarben. Auch Farbkombinationen wie bei den kurzhaarigen Teckeln sind möglich.
Die langhaarige Teckelvariante trägt ein Fell, das aus glänzenden haaren besteht. Es ist mit Unterwolle versehen, liegt am Körper an und zeigt längeres Haar unterhalb des Halses und an der Unterseite des Körpers. An der Rückseite der Läufe zeigt sich deutlich längeres Haar, das man dort auch als Befederung bezeichnet. Die längsten Haare sind an der Unterseite der Rute zu finden; dort bilden sie eine regelrechte Fahne. Die Farben sind wie bei den Kurzhaarteckeln.
Zwerdackel haben einen Brustumfang von ca. 30 cm – 35 cm bei einem Gewicht von bis zu 5 kg.
Posted in Rasseportrait |
