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Akita Inu

Mai 21st, 2008 by klaus


Der Akita Inu gehört zur FCI-Gruppe 5: Spitz und Urtyp und hat seinen Ursprung in Japan. Seinen Namen verdankt er seiner Heimat, der auf der Insel Honshu liegenden nordjapanischen Provinz Akita, der Zusatz “Inu” bedeutet übersetzt Hund.

Gelegentlich wird er auch als “Japanischer Akita” oder auch als “Shishi Inu” bezeichnet, was soviel wie grosser Hund bedeutet.

Der Rassestandard schreibt bei den Rüden eine Grösse zwischen 66 und 71 cm vor, die Schulterhöhe bei den Hündinnen soll zwischen 61 und 66 cm liegen.

Das dabei gewünschte Gewicht kann 34 – 50 kg und mehr betragen. Der Akita Inu hat ein mässig langes, abstehendes Fell mit hartem und steifem Deckhaar und einer dichten Unterwolle.

Bei der Fellfarbe sind alle Farben, mit oder ohne einer Maske, zulässig: beige, rotbeige, schwarzbeige, schwarz, rot, weiss, gestromt oder gescheckt. Wie alle japanischen Spitzhunde ist das Fell des Akita Inu absolut wetterfest und kann extreme Klimaverhältnisse ertragen.

Es wird behauptet, dass Akita-ähnliche Hunde schon seit 5000 Jahren nachgewiesen werden können. Solche Hunde waren die Begleiter der Samurais und haben seitdem einen festen Platz in der Mythologie Japans.

Abbildungen mit Akitas werden noch heute als Glücksbringer verschenkt. Fest steht, dass die Vorfahren des Akitas Hunde der Polarregionen waren, von wo aus vor Jahrhunderten eine Spitzgruppe in die nördlichen Gebirge der Insel Honshu gelangte. Der Akita Inu ist der grösste der drei japanischen Spitzrassen und ist wie sie ein typischer Vertreter der nordischen Rassen:

Er hat einen quadratischen Körperbau, einen keilförmigen Kopf, tiefliegende, meist dreieckförmige Augen, kleine aufrechte Ohren, ein kurzes, dichtes und abstehendes Fell und trägt die Rute über den Rücken gerollt.

Die einzelnen Rassen unterscheiden sich zwar in Grösse, Farbe, Verwendung und Entstehungsgeschichte, sind sich untereinander aber doch so ähnlich, dass sie in Japan bei Ausstellungen in einer Klasse gezeigt werden, die sich in drei Untergruppierungen aufteilt: gross (Akita), mittelgross (Kai, Kishu, Ainu, Shokoku) und klein (Shiba).

Das Wesen dieser Hunde zeichnet sich durch Bedächtigkeit, Ruhe und sehr viel Würde aus. In der Präfektur Akita wurden die grössten und stärksten Exemplare aussortiert und auf den heutigen Typ weitergezüchtet.

Vermutlich war die Rasse Akita Inu schon vor 300 Jahren voll etabliert. Er wurde zwar eigentlich zum Ziehen von Lasten und zur Jagd auf Grosswild gezüchtet, war aber über viele Jahrhunderte hauptsächlich als Kampfhund berühmt, da in Japan Hundekämpfe ebenso populär waren wie beispielsweise in Europa.

Als dieser sogenannte “Sport” mit der Zeit immer mehr Anhänger verlor und der japanische Kaiser ihn im Jahre 1926 endgültig für verboten erklärte, wurde der Akita Inu wieder seiner eigentlichen Aufgabe bei der Jagd auf Rot- und Schwarzwild und auch Bären zugeführt.

Als im späten 19. Jahrhundert die japanische Isolationspolitik immer mehr zurückging, kamen zwangsläufig vermehrt ausländische Hunderassen in das Land und es kam naturgemäss zu Vermischungen der verschiedenen Rassen.

Die japanische Regierung befürchtete den Verlust der einheimischen Rassen und gründete eine Gesellschaft zur Erhaltung der japanischen Hunde. So wurden alle “eingeborenen” Hunde zum nationalen Kulturerbe erklärt.

Die jeweils besten Akitas gelten seit Jahre 1931 offiziell zum japanischen Kulturgut. Ein Zitat besagt: “Der Charakter dieser Hunde spiegelt das alte japanische Volk – ernsthaft, wachsam, treu, gutmütig und freundlich, besonders liebevoll und empfindsam gegenüber der Freundlichkeit seiner Herren”.

In seiner Heimat wird der Akita Inu vorwiegend als Polizei- und Wachhund eingesetzt, aber auch als treu ergebener Familienhund hat er sich nicht nur in Japan, sondern in vielen anderen Ländern, einen Spitzenplatz erobert. Legendär ist in Japan der Akita Inu “Hachi”, der täglich auf dem belebten Bahnhof Shibuya in Tokio erschien, um seinen Herrn von der Arbeit abzuholen.

Selbst als dieser gestorben war, erschien der Hund noch 10 Jahre lang jeden Tag auf dem Bahnhof  und wartete auf die Rückkehr seines Besitzers. Diese Geschichte rührte die Japaner so sehr, dass sie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts an dieser Stelle eine riesige Statue dieses Akitas errichteten.

Züchter dieser

Sie trägt den Namen “Chucken Hachi-Ko”, was übersetzt “treuer Hund Hachi” bedeutet.
Der Charakter des Akita Inus wird als intelligent und ruhig beschrieben. Dieser starke und robuste Hund hat einen ausgeprägten Jagd- und Schutztrieb.

Deswegen und aufgrund seines grossen Eigensinns ist er nicht immer leicht zu führen. Auch neigt er zum Raufen mit anderen Hunden, reagiert auf andere Tiere aggressiv und versucht, sein Territorium gegen alle Eindringlinge, ob Mensch oder Tier, zu verteidigen.

Seine Dickköpfigkeit macht eine harte Erziehung unmöglich, da er sich partout nicht zwingen lässt. Hat man ihm aber verständlich gemacht, was man von ihm will, lässt er sich relativ leicht abrichten und arbeitet gerne mit Menschen zusammen.

Ausserdem ist er verständnisvoll, anhänglich und treu, was ihn zu einem ausgezeichneten und liebevollen Hausgenossen werden lässt.

Züchter dieser Rasse bei Welpen.de – Akita



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