November 26th, 2008 by klaus
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Der Bichon Frisé hat seinen Ursprung in Frankreich und Belgien und gehört zur FCI-Gruppe 9 der Gesellschafts- und Begleithunde.
Sein Name bedeutet übersetzt soviel wie “gelockter Schosshund”, andere Bezeichnungen für diese Rasse sind Bichon a Poil Frisé (“Schosshund mit lockigem Fell”) und Bichon Tenerife, da er zwar allgemein als französische Rasse angesehen wird, ursprünglich aber auf der zu den Kanaren gehörenden Insel Teneriffa beheimatet war. Der Rassestandard erlaubt eine Grösse von bis zu 30 cm, die Idealgrösse ist allerdings etwas kleiner und liegt zwischen 23 und 28 cm Schulterhöhe.
Das Gewicht soll bei ungefähr 5 kg liegen. Der Bichon Frisé unterscheidet sich von allen anderen Bichons dadurch, dass er als Einziger ein doppeltes Haar hat. Er hat ein langes Deckhaar mit dünnen und seidigen Korkenzieherlocken, die flauschig nach allen Seiten abstehen. Zudem besitzt er eine starke Unterwolle. Bei der Farbe des Fells ist ein reines weiss erwünscht, etwas cremefarben, apricot oder grau am Kopf ist jedoch auch erlaubt. Ausserdem ist eine dunkle Pigmentierung der Haut sehr erwünscht.
Sein Äusseres, das wie eine bauschige Wolke erscheint und den Bichon Frisé fast wie ein Stofftier aussehen lässt, kommt nur richtig zur Geltung, wenn er regelmässig sehr sorgfältig gebürstet, gebadet und getrimmt wird. Damit er immer manierlich aussieht, sollte er wenigstens zweimal wöchentlich gekämmt und einmal im Monat gebadet werden.
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November 17th, 2008 by klaus
Der Saarloswolfhund hat seinen Ursprung in den Niederlanden und wird zur FCI-Gruppe 1 der Hüte- und Treibhunde gezählt. Laut Rassestandard soll die Grösse zwischen 70 und 75 cm Schulterhöhe betragen, dass erwünschte Gewicht liegt bei 36 bis 41 kg.
Das Fell des Saarloswolfhundes ist kurz und dicht, die Fellfarben sind braun- und graugrundig wolfsfarben, agutifarben und hell cremefarben bis weiss. Kleine weisse Abzeichen sind zugelassen.
Der niederländische Genetiker Leendert Saarlos hatte sich bereits während seines Studiums intensiv mit vielen Tierarten, insbesondere den verschiedenen Hunderassen, beschäftigt. Er kam schliesslich zu der Überzeugung, dass die Haushunde durch Überzüchtung viel zu weich und anfällig für Krankheiten aller Art geworden seien.
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November 9th, 2008 by klaus
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Der Otterhound gehört zur FCI-Gruppe 6 der Lauf- und Schweisshunde und hat seinen Ursprung in England.
Der Rassestandard sieht eine Idealgrösse zwischen 60 und 67 cm Schulterhöhe vor, das dabei erwünschte Gewicht soll zwischen 30 und 54 kg liegen. Der Otterhound hat ein hartes und dichtes Fell mit mittellangen etwa 4 – 8 cm langen Haaren, die in ihrer Struktur griffig sind.
Zudem besitzt er eine dichte Unterwolle von einer öligen und damit wasserfesten Beschaffenheit. Bei der Fellfarbe sind alle Laufhundefarben zugelassen, es kommen Grautöne, rot bis weizenfarben, blau, schwarzlohfarben oder braunlohfarben sowie ein dreifarbiges Fell vor. Sein zottiges und rauhes Fell sind recht aussergewöhnlich, da die meisten Laufhunde wie etwa der Beagle oder der Coonhound glatthaarig sind.
Allerdings hat es in Frankreich schon über Jahrhunderte eine Vielzahl rauhhaariger Laufhunde gegeben, die in der Jagd auch sehr erfolgreich waren. Der Otterhound muss aufgrund seines Haarkleides mindestens einmal in der Woche gründlich gebürstet werden. Ein weiters typisches Merkmal sind die mit “Schwimmhäuten” ausgestatteten Pfoten, die mit dazu beitragen, das der Otterhound bis zu fünf Stunden am Stück schwimmen kann. Weiterhin ist es typisch für den Otterhound, dass er manchmal beim Trinken den ganzen Kopf ins Wasser eintaucht.
Zufälligerweise ist das dann meist der Zeitpunkt, in dem er seinem Herren seine Zuneigung demonstrieren möchte und zu dem Zweck seinen völlig durchnässten Kopf auf dessen Schoss legen will.
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November 2nd, 2008 by klaus
Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever stammt von der kanadischen Halbinsel Neuschottland und gehört zur FCI-Gruppe 8 der Apportierhunde. Übersetzt bedeutet sein Name soviel wie “Neuschottländischer Enten heranlockender Apportierhund”.
Das Wort “tolling” stammt von dem altenglischen Wort “tollen” ab, was auf deutsch “in Versuchung führen” bedeutet. Laut Rassestandard beträgt die ideale Grösse 43 bis 53 cm, das Gewicht soll möglichst zwischen 17 und 23 kg liegen.
Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever hat ein mässig langes, dicht anliegendes Fell mit dicken, geraden bis leicht gewellten Haaren. Zudem besitzt er eine dichte Unterwolle und weist eine starke Befederung auf.
Die Fellfarbe ist ein Rotton, der von tiefrotgold bis dunkelkupferrot reichen kann. In der Regel besitzt er auch kleine weisse Abzeichen an Pfoten, Brust, Rutenspitze und manchmal im Gesicht. Einige Exemplare haben nur sehr wenig weiss, andere dagegen besitzen weiss im Irischen Muster.
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