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Azawakh

Oktober 25th, 2008 by klaus


Der Azawakh, im englischen Sprachraum auch als “Tuareg Sloughi” bezeichnet, gehört zur FCI-Gruppe 10 der Windhunde und hat seinen Ursprung im afrikanischen Mali.

Seinen Namen verdankt er einem gleichnamigen Tal in seiner Heimat. Laut Standard soll die Schulterhöhe dieser Rasse zwischen 60 und 73 cm liegen, dass Gewicht soll dabei möglichst 17 – 25 kg betragen.

Der Azawakh hat ein sehr kurzes und weiches Fell. Die vorherrschenden Farben sind sandweiss bis braun über alle Nuancen von gelb bis rot mit jeweils weissen Abzeichen. Eine schwarze Schattenmaske ist erlaubt.

Ihre Besitzer, die geheimnisvollen Tuareg-Nomaden der südlichen Sahara, sehen Hunde ohne weisse Abzeichen als wertlos an. Zudem fordern die Nomaden an ihren Hunden auch schwarze Nägel und eine schwarze Pigmentierung der Augenlider rings um die grossen dunklen Augen.

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Anatolischer Hirtenhund

Oktober 21st, 2008 by klaus

Der Anatolische Hirtenhund gehört zur FCI-Gruppe 2 der Molosser und hat seinen Ursprung in der Türkei. Dort nennt man ihn “Coban Kopegi”, was die türkische Bezeichnung für Hirtenhund ist.

Eine weitere vereinzelte Bezeichnung ist Anatolian Karabash Dog, wobei das Wort “Karabash” soviel wie “Schwarzköpfig” bedeutet. Das Gewicht des Anatolischen Hirtenhundes beträgt 41 bis 64 kg, die Grösse liegt zwischen 71 und 81 cm Schulterhöhe.

Er hat ein kurzes bis mittellanges Fell mit einer ausgeprägten Unterwolle. Bei der Fellfarbe sind alle Farben erlaubt, in der Regel ist der Anatolische Hirtenhund jedoch falbfarben mit einer schwarzen Maske. Zuweilen ist er aber auch gestromt, dreifarbig oder weiss-schwarz.

Die Rasse hat eine eindrucksvolle Grösse und die Junghunde wachsen dementsprechend auch sehr schnell heran. Aufzeichnungen haben ergeben, dass Welpen im Alter von sieben Wochen schon 7 kg wogen, nach zwölf Wochen brachten sie dann bereits 20 kg auf die Waage.

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Boston Terrier

Oktober 16th, 2008 by klaus


Der Boston Terrier, in den Kindheitstagen der Rasse auch “American Bull Terrier” oder “Bullet Head” genannt, gehört zur FCI-Gruppe 9 der Gesellschafts- und Begleithunde.

Er zählt zu den wenigen Rassen, die ihren Ursprung in den USA haben. Er wurde ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet, die im 19. Jahrhundert in der Gegend um Boston als sogenannter “Sport” betrieben wurden und hat daher auch seinen heutigen Namen.

Die Rasse wird in drei verschiedene anerkannte Gewichtsklassen unterteilt:
das Leichtgewicht mit weniger als 7 kg, das Mittelgewicht mit 7 bis 9 kg und das Schwergewicht mit 9 bis 11 kg, mehr als 11,5 kg sollte das Gewicht allerdings nicht überschreiten.

Die Schulterhöhe soll laut Standard zwischen 38 und 43 cm liegen. Der Boston Terrier hat ein weiches und glänzendes Fell mit dünnen und kurzen Haaren. Bei der Farbe des Fells wird gestromt mit weissen Abzeichen bevorzugt, es ist aber auch schwarz mit weissen Abzeichen erlaubt.

In der Farbmarkierung ist das irische Muster fest verankert, d.h. der Fang, die Stirnblesse, der Halskragen, die Vorbrust, die Pfoten und, falls vorhanden, die Rutenspitze sind weiss. Diese Abzeichen sind für Ausstellungen sehr wichtig, es wird eine möglichst genaue Symmetrie angestrebt.

Das feine Fell des Boston Terriers ist äusserst pflegeleicht. Der kurze Fang und die Korkenzieherrute sind das Erbe seiner Bulldog-Vorfahren. Weiterlesen »



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Dandie Dinmont Terrier

Oktober 10th, 2008 by klaus

Der Dandie Dinmont Terrier zählt zur FCI-Gruppe 3 der Terrier und hat seinen Ursprung im Grenzland zwischen England und Schottland.

Seinen Namen verdankt er der Romanfigur Dandie Dinmont, die in Sir Walter Scotts Novelle Guy Mannering aus dem Jahre 1814 eine Hauptrolle als Farmer und Hundezüchter darstellte und mit grosser Wahrscheinlichkeit dem Züchter John Davidson nachempfunden war.

Sir Walter Scott benennt in seiner Novelle Dandie Dinmonts berühmte sechs Terrier mit den aussergewöhnlichen Namen “Auld Pepper” (= alter Pfeffer), “Young Pepper” (= junger Pfeffer), “Little Pepper” (= kleiner Pfeffer), “Auld Mustard” (= alter Senf), “Young Mustard” (= junger Senf) und “Little Mustard” (= kleiner Senf), die auf die vorherrschenden Fellfarben dieser Rasse hinweisen.

Über ihren Charakter schrieb er: “Sie fürchten nichts auf dieser Welt, das ihnen je mit einem haarigen Pelz begegnet”.

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Manchester Terrier

Oktober 9th, 2008 by klaus

Der Manchester Terrier, früher auch als Black and Tan Terrier bezeichnet, hat seinen Ursprung in England und gehört zur FCI-Gruppe 3 der Terrier.

Manchester Terrier

Manchester Terrier

(C) Herr Zander

Da es im ursprünglichen Zuchtmaterial der Manchester Terrier immer schon starke Unterschiede in der Grösse gab und extrem kleine Hunde während der Regierungszeit von Königin Victoria ihre Blütezeit hatten, wurden durch Kreuzung der jeweils kleinsten Manchester Terrier untereinander die sogenannten Toy Terrier geschaffen.

Sehr viele Züchter waren so lange davon fasziniert, immer kleinere Exemplare der Rasse zu züchten, bis dann irgendwann die Gesundheit und die Normalität litten und eine natürliche Grenze erreicht wurde.

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