Hinweise zur Hundeerziehung
März 12th, 2008 by klaus
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Allgemeines
Hunde sind Rudeltiere, wo jedes Mitglied des Rudels einen bestimmten Platz einnimmt bzw. ihm eine bestimmte Stellung im Rang zugewiesen wird. Auch sie als Menschen sind für ihn Rudelgenossen und er muss herausfinden, wo in diesem Rudel seine Stellung ist.
Falls er der Chef des Rudels sein sollte, mag das für ihn vielleicht von Vorteil sein, für sie als Menschen jedoch würde das zu sehr grossen Schwierigkeiten führen. Dem Hund selber ist es relativ egal, ob er in der Rangordnung an dritter, vierter oder fünfter Stelle steht, wichtig ist für ihn nur, dass dieser Platz für ihn klar und unverändert bleibt.
Durch sogenannte indirekte Ranganweisungen zeigen sie ihrem Hund, dass er in der Rangfolge des Rudels unter ihnen steht. Erhöhte Sitzplätze wie Sessel, Couch oder Stuhl sind nur für höherstehende Rudelmitglieder erlaubt und deswegen für ihren Hund tabu.
Auch sollten sie beispielsweise beim Verlassen der Wohnung darauf achten, dass sie stets vorangehen und dann erst der Hund folgt.
Sobald ihr Hund, möglichst schon als Welpe, seinen Rang in ihrem Rudel gefunden hat, versucht er sich Anerkennung bei den übergeordneten Mitgliedern zu holen, also bei ihnen. Die wichtigsten Merkmale einer guten Erziehung sind Geduld, Liebe und Konsequenz oder etwas anders ausgedrückt Lob, Tadel und Wiederholung.
Der Hund ist von Natur aus so veranlagt, dass er “seinen” Menschen vertrauensvoll als Autorität anerkennt und sich ihm bereitwillig unterordnet, darum sollte diese Autorität unbedingt ausschliesslich auf Vertrauen und Liebe aufbauen und nicht auf Angst und Inkonsequenz basieren.
Anfangs sollten möglichst nur eine oder zwei Personen die Hundeerziehung übernehmen, da es den Hund verwirren würde, wenn er ständig verschiedene Befehle bekommt. Da Kinder noch keine ausreichende Autorität besitzen, sind sie als Erzieher leider nicht geeignet.
Eine vernünftige Grunderziehung sorgt dafür, dass ihr neuer Hund weder sich selbst noch andere gefährdet, ausserdem haben sie so die Möglichkeit, ihrem Hund noch mehr Freiheiten zu gewähren, als dies bei Hunden, die nur angeleint geführt werden können, der Fall wäre. Sie haben das Tier auch unangeleint jederzeit unter Kontrolle.
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